12. Februar 2019, 19:00 - 21:00, Berlin-Charlottenburg

Was tun gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot?

Die Mieten und Grundstückspreise explodieren. Die Einkommen jedoch kaum – die Schere klafft immer weiter auseinander. Die großen Immobilienkonzerne sind Teil des Problems, nicht der Lösung. Sie bauen am Bedarf vorbei und heizen die Spekulation mit Wohnraum weiter an. Der Wohnungskonzern Deutsche Wohnen besitzt allein auf der Mierendorff-Insel und in der Siemensstadt mehr als 3.300 Wohnungen, in Berlin über 100.000. Und überall ist der Konzern für seine unappetitliche Geschäftspraxis bekannt!

Caren Lay und die Linksfraktion im Bundestag fordern den öffentlichen Wohnungssektor mit einem Wohnungsbauprogramm in Höhe von 10 Milliarden Euro jährlich zu stärken – pro Jahr könnten 250.000 neue Sozialwohnungen und zusätzlich 140.000 preisgedämpfte, dauerhaft gebundene Wohnungen entstehen.

Die Kampagne "Deutsche Wohnen & Co enteignen" will mit einem Volksbegehren die Wohnungsbestände der privaten Wohnungskonzerne mit mehr als 3.000 Wohneinheiten in Berlin in Gemeinwohl überführen.

Bei unserer Veranstaltung sprechen wir darüber wie das gehen soll und was sonst gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot getan werden kann.

Wo?

Gottfried-Keller-Gymnasium
Olbersstraße 38
10589 Berlin-Charlottenburg