18. November 2019, 19:00 - 21:00, München

Mietenwahnsinn stoppen! Aber wie?

Fraktion DIE LINKE. vor Ort in München

Die derzeitige Wohnungspolitik auf Bundesebene hat zur Explosion der Mieten, zum Erliegen des Sozialen Wohnungsbaus sowie zu Verdrängung und Umkrempelung der Städte geführt. Wohnen ist zu einer zentralen sozialen Frage geworden. In vielen deutschen Städten sind bezahlbare Wohnungen Mangelware, während die Renditen der Immobilienkonzerne immer größer werden. Mietenwahnsinn eben. Dabei ist Wohnen ein Grundrecht und gute Wohnungen müssen für alle bezahlbar sein und bezahlbar bleiben! 

München ist seit Langem für eine besonders drastische Situation der Mieterinnen und Mieter bekannt. 1.500 Euro Kaltmiete für eine 80m2-Wohnung sind in München Normalität. Dass der Anteil der Wohnkosten an den verfügbaren Einkommen vieler Menschen damit sehr hoch ist und weiter wächst, ist eine unzumutbare Belastung, besonders für gering- und normalverdienende Haushalte. Preisgebundene Wohnungen gibt es kaum noch, sodass insgesamt viel zu wenig bezahlbarer Wohnraum verfügbar ist.

Am 18. November 2019 lädt die Fraktion DIE LINKE. vor Ort in München zu einer Podiumsdiskussion mit

  • Caren Lay,  MdB, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik
  • Marina Dietweger, DIE LINKE. München
  • Barbara Hinkelbein, Bürgerinitiative #ausspekuliert und
  • Gunther Geiler, Volksbegehren »6 Jahre Mietenstopp in Bayern« ein.

Moderiert wird die Diskussion von Nicole Gohlke, MdB.

Caren Lay wird von ihrer Arbeit im Bundestag und den Forderungen und Konzepten der LINKEN Fraktion beispielsweise zu einem bundesweiten Mietendeckel und einem öffentlichen Wohnungsbauprogramm nach Wiener Vorbild berichten. Und aufzeigen, welche Möglichkeiten Kommunen haben, gegen Mietenwahnsinn und Wohnungsnot vorzugehen. 

Um Anmeldung auf der Homepage der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag wird gebeten.

Wo?

Club Harry Klein
Sonnenstraße 8
80331 München