9. März 2021, 18:00 - 19:30

Online-Debatte - Corona als Todesstoß für die Innenstädte in der Lausitz

Wie helfen wir dem regionalen Einzelhandel aus der Krise?

Leere Innenstädte, geschlossene Läden - Corona und die damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen sorgen für Stille in den Zentren der Städte auch in der Lausitz. Und für große Sorgen beim kleinen Einzelhandel vor Ort. Die Ladeninhaber*innen verfügen selten über große Rücklagen und sind zum Überleben auf staatliche Hilfsprogramme angewiesen, solange sie nicht öffnen dürfen. Dies betrifft im Lockdown neben klassischen Einzelhandelsgeschäften aus dem Bekleidungsbereich oder Sportartikel auch sogenannte Menschen-nahe Dienstleistungen wie Friseur-Geschäfte.

Die November-Hilfen der Bundesregierung kamen mit großer Verzögerung an, teilweise warten Unternehmen bis heute. Die Dezember-Hilfen und das sogenannte Überbrückungsgeld III sind teilweise gerade erst in die Antragsphase gestartet. Gleichzeitig laufen Gewerbemieten weiter, Fixkosten sind zu zahlen, Kredite zu bedienen.

Zudem haben die Kontaktbeschränkungen in der Pandemie dafür gesorgt, dass der Online-Handel boomt. Schon vor der Krise aber war dieser ein stetig wachsender Konkurrent für den lokalen Einzelhandel.

Überleben also nur Läden großer Ketten? Geht der kleine, lokale Einzelhandel durch die Krise endgültig zu Grunde? Was tut die Politik dagegen und was müsste sie tun? Und wie sollten unsere Innenstädte in der Lausitz eigentlich aufgestellt sein, damit sie lebendig und attraktiv sind und die Menschen zum Leben und Wohnen in den Innenstadtlagen einladen?

Darüber diskutiert Caren Lay mit:

- Michael Reink, HDE

- Christian Polkow, Center-Manager Kornmarktcenter Bautzen

- Stephan Vyhnalek, Kreissprecher Wirtschaftsjunioren Bautzen