Dringender Handlungsbedarf gegen Wohnungs- und Obdachlosigkeit

Anhörung zum Antrag der LINKEN im Bauausschuss

20.03.2019
Bereits vor der Anhörung hatte das „Wohnungslosenparlament in Gründung“ vor dem Parlamentsgebäude mit einer Kundgebung auf die nach Zwangsräumungen und in Obdachlosigkeit Verstorbenen aufmerksam.

"Um das Recht auf Wohnen zu gewährleisten und Wohnungslosigkeit zu verhindern, bedarf es mehr Sozialwohnungen, mehr kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau. Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum und so fallen immer mehr Menschen in die Wohnungslosigkeit. Um den Verlust der Wohnung zu verhindern, braucht es Verbesserungen im Kündigungsschutz. Programme, die Obdachlosen ein Dach über dem Kopf geben, wie "Housing First" in Berlin, müssen vom Bund unterstützt werden", erklärt Caren Lay, stellv. Vorsitzende und wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE anlässlich der öffentlichen Anhörung des Bauausschusses zum Antrag der LINKEN "Wohnungs- und Obdachlosigkeit bekämpfen, Zwangsräumungen verhindern" (BT-Drs. 19/7459). Lay weiter:

„Seit 1949 wird ist das Menschenrecht auf Wohnen in der Bundesrepublik für viele uneingelöst“, so Dietlind Schmidt, die seit zehn Jahren wohnungslos in Berlin lebt.

"Einhellig wurde vom Sachverständigenrat Handlungsbedarf festgestellt, dem die Regierung nicht nachkommt. Die LINKE hat hier vorgelegt. Es braucht endlich Konzepte und Maßnahmen des Bundes zur Verhinderung zunehmender Wohnungs- und Obdachlosigkeit."

Antrag der Fraktion DIE LINKE: Wohnungs- und Obdachlosigkeit bekämpfen, Zwangsräumungen verhindern