Vonovia-Haushalte zahlten 2025 monatlich ca. 166 € ihrer Miete an Aktionär:innen

19.03.2026

Der Kern des Geschäftsmodells von Vonovia bleibt die Steigerung der Mieten.

Der Konzern erhöhte die Mieten 2025 im Schnitt um 4,1 Prozent. Vonovia-Mieter:innen zahlten 2025 jeden Monat 166 € ihrer Miete an die Aktionär:innen des Konzerns.

Ein profitorientierter Aktienkonzern wirtschaftet gegen das Gemeinwohl. 

Wohnungen sollten nicht an der Börse gehandelt werden. Die Wohnungen sollten vergesellschaftet und in öffentlicher Hand gemeinwohlorientiert bewirtschaftet werden. Die Mietsteigerungen müssen gestoppt und die Mieten auf bezahlbarem Niveau gedeckelt werden.

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Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit. Doch statt sie anzugehen, werden Fehlentwicklungen systematisch politisch gefördert. Wohnungen sind zu reinen Spekulationsobjekten verkommen. Hohe Nachfrage und sogenannte Zwangssanierungen lassen die Mieten explodieren und zwar nicht nur in den Großstädten, sondern auch im Umland. Menschen werden aus jahrzentelang gewachsenen, sozialen Strukturen gerissen, gentrifzierte Viertel zu Soziotopen der Besserverdienenden. Wie konnte es soweit kommen? Warum unternimmt die Politik so wenig, um Mietenwahnsinn und Spekulation endlich zu stoppen? Und was muss getan werden, damit Wohnen endlich wieder bezahlbar wird? Caren Lay nimmt die deutsche Wohnungspolitik der letzten 20 Jahre schonungslos unter die Lupe, zeigt auf, wie und warum Deutschland zum Eldorado für Wohnungsspekulation werde konnte, und liefert provokante Ideen für eine soziale Wohnungspolitik, die wir so dringend brauchen.

Erschienen bei Westend / 160 Seiten Leseprobe

Über mich
Ich bin Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik sowie für Clubpolitik.