Ihnen ein frohes Fest – und der Verkäuferin einen guten Lohn!

Caren Lay und die Landesgruppe Sachsen informierten über Mindestlohn

10.12.2013
Auch in Niesky kamen die Forderungen der LINKEN sehr gut an

Auf niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen machte Caren Lay mit einer Aktion
der Landesgruppe der sächsischen Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE im Bundestag aufmerksam. Auf dem Riesenplakat, welches auf dem Lausitzer Platz in Hoyerswerda und im Anschluss auch auf dem Platz der Jugend in Niesky entrollt wurde, stand: „Ihnen ein frohes Fest – und der Verkäuferin einen guten Lohn!“

In der Glitzerwelt verteilte Caren Lay Flyer an die VerkäuferInnen

Dazu Caren Lay (MdB): „DIE LINKE fordert einen Mindestlohn von
10 Euro pro Stunde. So kann Altersarmut verhindert werden und ein Leben in Würde mit
Geld für gesellschaftliche Teilhabe, gesunde Ernährung und Mobilität ermöglicht werden.
Mit dem Riesenplakat von 3x6 Metern möchten wir gerade in der Vorweihnachtszeit auf die
schlechte Bezahlung und die Beschäftigungsverhältnisse der Verkäuferinnen und Verkäufer
aufmerksam machen.“

Die Abgeordnete verteilte Informationsmaterial an die zahlreichen Kundinnen und Kunden der Einkaufszentren, vor denen die Aktion stattfand. Damit auch die Verkäuferinnen und Verkäufer in den Läden von der Aktion etwas mitbekommen konnten, verteilte Caren Lay auch in den Einkaufszentren gezielt an die Arbeitenden. Diese zeigten sich sehr erfreut undbedankten sich für das Engagement der LINKEN.

Caren Lay und Genossen solidarisieren sich in Hoyerswerda mit VerkäuferInnen
Buchempfehlung:
Buchcover

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit. Doch statt sie anzugehen, werden Fehlentwicklungen systematisch politisch gefördert. Wohnungen sind zu reinen Spekulationsobjekten verkommen. Hohe Nachfrage und sogenannte Zwangssanierungen lassen die Mieten explodieren und zwar nicht nur in den Großstädten, sondern auch im Umland. Menschen werden aus jahrzentelang gewachsenen, sozialen Strukturen gerissen, gentrifzierte Viertel zu Soziotopen der Besserverdienenden. Wie konnte es soweit kommen? Warum unternimmt die Politik so wenig, um Mietenwahnsinn und Spekulation endlich zu stoppen? Und was muss getan werden, damit Wohnen endlich wieder bezahlbar wird? Caren Lay nimmt die deutsche Wohnungspolitik der letzten 20 Jahre schonungslos unter die Lupe, zeigt auf, wie und warum Deutschland zum Eldorado für Wohnungsspekulation werde konnte, und liefert provokante Ideen für eine soziale Wohnungspolitik, die wir so dringend brauchen.

Erschienen bei Westend / 160 Seiten Leseprobe

Über mich
Ich bin Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik sowie für Clubpolitik.