Bombardier muss Arbeitsplätze in der Lausitz erhalten

08.12.2016
MdB Caren Lay (li.) mit IG-Metall Chef Ostsachsen, Jan Otto (mi.)

Anlässlich der am Freitag, 09.12., geplanten Bekanntgabe über Ausmaß und Verteilung der Stellenstreichungen in den Bombardier-Werken, erklärt die Bundestagsabgeordnete Caren Lay (DIE LINKE):

 

„Es darf in den Werken in Bautzen und Görlitz keine weiteren Stellenstreichungen geben. Ich fordere Bombardier auf, das sogenannte Sachsenwerk zukunftsfest zu erhalten, in dem weder weitere Stellenstreichungen vorgenommen werden, noch die Kernkompetenzen des Werkes aufs Spiel gesetzt werden.

Bombardier hat, das haben Kleine Anfragen der LINKEN im Sächsischen Landtag ergeben, in den letzten Jahrzehnten von zahlreichen Subventionen und Steuermitteln in Sachsen profitiert. Jetzt ist es am Unternehmen, dafür auch die Verantwortung in der Region als einer der größten Arbeitgeber vor Ort zu übernehmen.

Die Werke in Bautzen und Görlitz zeichnen sich bislang besonders dadurch aus, dass hier der komplette Produktionsstrang an einem Ort erledigt werden kann – von der Planung bis zur Endmontage. Das darf nicht gefährdet werden, wenn die Standorte langfristig gehalten werden sollen. Ansonsten sollte Bombardier erhaltene Subvention zurückzahlen müssen.

Ich unterstütze deshalb die Forderungen der IG Metall Ostsachsen und die geplanten Aktionen am 15. und 16. Dezember in Bautzen und Görlitz ausdrücklich. Bombardier fordere ich auf, die Managementfehler der Vergangenheit nun nicht zu Lasten der Beschäftigten in der Oberlausitz zu korrigieren.“

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